Murphys Law 

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Murphys Law 

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Mrz,2017

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  1. Es gibt da ein Lied, ich glaube von Ice Cube, es lautet „Today is a good day“, und es ist aus dem Film „Friday“. Nun, heute ist Freitag, aber der good day … na ja. Jedenfalls endete der Tag auf der Polizeiwache, nachdem er schon recht verheißungsvoll mit den Worten „i like the nazis“ begann. Letzteres im Flug nach Manila vorgebracht von einer volltrunkenen Russin, nachdem ihr nicht minder promilleseeliger Freund unsere Sitzreihe auf dem Weg nach Irgendwo gerammt hat und sich bei der Gelegenheit gleich nach unserer Herkunft erkundigte. Kleine Unruhe machte sich gegen Ende des Fluges breit als uns Pflegetücher gereicht wurden um uns diese vor Mund und Nase tu halten. Anschließend nebelte das Bordpersonal die Kabine mit irgendeiner Substanz ein. Befand sich etwa ein weiterer Halbbruder von Kim Jong Un an Bord?  War das wieder die Paranoia? Trotz der Putinisten und dem mutmaßlichen VX-A1ngriff kamen wir schließlich denn doch  gut in Manila an und nach ausgiebigen gegenseitigem Ansabberns mit unserem Begrüssungskomitee auch anschließend gut durch den Verkehr der Hauptstadt um kurz vor dem Ziel Baguio dann doch in einem der ortsüblichen Staus kleben zu bleiben. Aber, endlich, nach genau 40 Stunden Reisezeit betraten wir unsereAbsteige, die die Bezeichnung HOTEL wohl nur der ausgreifenden Korruption zu verdanken hat. Aber nach 40 Stunden Reise hätte dem Verfasser auch ein Strohsack am Wegesrand ausgereicht. Nach einer notdürftigen Dusche (die Zeiten der Warmwasserbereitstellung haben wir zu spät entdeckt) in einem zum Bad umgebauten Kleiderschrank (so sah es zumindest aus) ging es erstmal in die Horizontale, während unser erfahrenster, besser gesagt einzig erfahrener Mann den örtlichen Guru, hier Arzt bezeichnet, aufsuchen musste. Wir wünschten ihm nur das beste, auch weil sein Problem automatisch auch unseres sein würde. Alleine wären wir schlichtweg verloren. An dieser Stelle hätte der Blogeintrag für den Freitag nun auch gerne enden können, wenn wir einfach liegen geblieben wären. Aber da war ja noch das Schicksal,welches herausgefordert werden wollte, und da war noch Murphy, der auch noch auf seine Kosten kommen wollte ….

Über den Autor

Heiko
Das Hirn

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