Kritik HOTEL ACACIAS Arles

Home  /  Südfrankreich  /  Kritik HOTEL ACACIAS Arles

Kritik HOTEL ACACIAS Arles

27
Apr,2014

0

0

Mein Vater ist ein ausgewiesener Naturfreund, nur eines kann er nicht leiden, Akazien. Gegen diese Bäume hat er eine fast angeborene, mir bis heute unerklärliche Abneigung. Deshalb werde ich ihn von dieser Kritik des Hotels Acacias (=Akazien) fernhalten müssen. Auch möchte ich betonen daß sie eine undankbare Aufgabe für den Chronisten und seinen Hang zur genüsslichen Aufarbeitung des Unzulänglichen bedeutet. Gibt es doch an diesem Hotel nichts, aber auch wirklich gar nix auszusetzen. Alle Concierges waren sehr zuvorkommend und freundlich, sogar nach der Bezahlung, das Zimmer bestand aus gleich zweien. Auch das Bad war vom WC getrennt was gleich zu einer signifikanten Zunahme der  Verdauungstätigkeiten führte. Frühstück sehr lecker mit verschiedenen Kaffeevariationen. Alle erwähnenswerten Missgeschicke, wie die großflächige Verteilung frischgebrühten Kaffees mittels eines Beistelltischkatapults oder die Verwandlung von Toast in Brikett (nach dem Motto, „schwarzbraun ist die Haselnuss, schwarzbraun ist auch mein Toast“) waren einzig  sensorischen und motorischen Ausfallerscheinungen des Chronisten zu Lasten zu legen. Zur Entschuldigung sei angefügt daß er während des Aufenthalts wegen einer Genicksteife immer katatoner wurde und solcherart selbst das morgendliche Aufstehen mehr einem Stapellauf denn einer Erhebung glich.

Über den Autor

Heiko
Das Hirn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.